Kleines Mädchen liest mit Taschenlampe im Bett

Unser Stromnetz

Ziehen Sie demnächst nach Sinzheim oder Umgebung und möchten an unser Stromnetz angeschlossen werden? Oder haben Sie vor, eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach zu installieren? Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – von der Prüfung der Netzverträglichkeit über die Anmeldung bis hin zur Inbetriebnahme.

Damit Sie schnell das richtige Dokument finden, haben wir für Sie alle wichtigen Anträge, Preisblätter und Informationen zusammengestellt. Schauen Sie rein! 

Downloads

Netznutzung

Im Zuge der Liberalisierung des Energiesektors wurde festgelegt, dass der Energieversorger, der ein Stromnetz unterhält, Preise und Regelungen für die Netznutzung veröffentlicht und darüber hinreichend informiert. Die praktische Umsetzung wurde in einer Vereinbarung der Spitzenverbände der Energiewirtschaft sowie der gewerblichen bzw. prodizierenden Wirtschaft geregelt.

Struktur- und Netzdaten

Lieferantenrahmenvertrag

Mit Beschluss vom 20. Dezember 2017 (AZ. BK6-17-168) hat die Bundesnetzagentur den bislang von ihr festgelegten Netznutzungsvertrag für die Sparte Strom geändert. 

Nachstehend ist die neu festgelegte Fassung, gültig ab 1. April 2018. 

Lieferantenwechsel: Datenaustausch von EDIFACT-Nachrichtenversionen (GPKE)

Der Datenaustausch beim Lieferantenwechsel wurde ab Mai 2009 automatisiert.

Sperrauftrag

Hier finden Sie den Auftrag zur Unterbrechung / Wiederherstellung der Anschlussnutzung als Download.

EDIFACT-Zertifikat

Hier finden Sie das aktuelle EDIFACT-Zertifikat

Kontakt und Datenaustausch

Hier finden Sie alle Kontaktinformationen:

Ihre Ansprechpartner

Norbert Koller,
Telefon: 07221 806-514

Heiko Schickinger,
Telefon: 07221 806-513

E-Mail abrechnung@no-spamgw-sinzheim.de
Fax: 07221 806-526

Anträge

Hier finden Sie Anträge rund um das Thema Strom

Informationen für Betreiber von EEG-Anlagen

Wer eine eigene Anlage zur Stromerzeugung nutzt, kann den Strom laut EEG-Verordnung ins Netz einspeisen. Wir haben die wichtigsten Informationen und Downloads für Sie zusammengestellt.

EEG-Anlagen

Meldung und Anträge

PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur

Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sind verpflichtet, der Bundesnetzagentur neu in Betrieb genommene PV-Anlagen zu melden. Der Netzbetreiber ist andernfalls nicht zur Vergütung des Stroms nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet.

Das PV-Meldeportal ermöglicht die Meldung von PV-Anlagen an die Bundesnetzagentur.

Anträge bzw. erforderliche Unterlagen für Erzeugungsanlagen am NS-Netz
Mengen und Vergütung der Einspeisung Erneuerbarer Energien
Information für Sie

Technische Vorgaben und Einspeisemanagement

Technische Vorgaben und Einspeisemanagement für PV-Anlagen nach EEG 2012

  • Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt müssen mit technischen Einrichtungen ausgestattet werden, mit denen der Netzbetreiber jederzeit die Einspeisung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren und die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann.
  • Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 Kilowatt und höchstens 100 Kilowatt sind mit Einrichtungen auszustatten, mit denen der Netzbetreiber jederzeit die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann.
  • Bei Anlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 30 Kilowatt können die Anlagenbetreiberinnen und -betreiber wählen, ob sie ihre Anlage ebenfalls mit einer Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ausstatten oder ob sie die maximale Wirkleistungseinspeisung ihrer Anlage am Verknüpfungspunkt mit dem Netz auf 70 Prozent der installierten Leistung begrenzen.

Die Regelung in § 6 Abs. 1 und 2 EEG 2012 gilt für alle PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb genommen werden! Für Anlagen, die vor dem 1. Januar 2012 in Betrieb genommen wurden (sog. Bestandsanlagen), gilt Folgendes:

  • Bestandsanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt müssen die technischen Vorgaben des § 6 Abs. 1 EEG 2012 bereits ab dem 1. Juli 2012 einhalten (§ 66 Abs. 1 Nr. 1 EEG 2012).
  • Bestandsanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 Kilowatt und höchstens 100 Kilowatt, die nach dem 31. Dezember 2008 in Betrieb genommen worden sind, müssen die technischen Vorgaben des § 6 Abs. 2 Nr. 1 EEG 2012 erst ab dem 1. Januar 2014 einhalten (§ 66 Abs. 1 Nr. 2 EEG 2012).

Nicht einzuhalten sind die Vorgaben des § 6 Abs. 1 und 2 EEG 2012 demnach von allen Bestandsanlagen, die ...

  • ... vor dem 1. Januar 2009 mit einer installierten Leistung von weniger als 100 Kilowatt in Betrieb genommen worden sind oder
  • ... zwischen dem 31. Dezember 2009 und dem 1. Januar 2012 mit einer installierten Leistung von bis zu 30 Kilowatt in Betrieb genommen worden sind.
Formulare für die technische Umsetzung

Systemstabilitätsverordnung: Nachrüstung Ihrer Photovoltaikanlage

Am 26. Juli 2012 ist die Systemstabilitätsverordnung (SysStabV) für Photovoltaikanlagen in Kraft getreten. Mit dieser  Verordnung verpflichtet der Gesetzgeber die Netzbetreiber, einen großen Teil der PV-Anlagen zur Sicherstellung der Systemstabilität umzurüsten. Die Verordnung verpflichtet aber auch Sie, als Betreiber von PV-Anlagen, Ihren Netzbetreiber bei der Umrüstung der Anlage zu unterstützen. Auch Ihre Anlage(n) muss/müssen aufgrund der Verordnung überprüft und ggf. nachgerüstet werden. 

Die eigentliche Nachrüstung wird in der Regel durch einen von uns beauftragten qualifizierten Dienstleister durchgeführt  und ist für Sie in diesem Fall kostenlos. Kosten können Ihnen entstehen, falls Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch machen möchten und selbst eine fachkundige Person / Firma für die Nachrüstung vorschlagen. Gemäß Systemstabilitätsverordnung muss diese von uns als Netzbetreiber beauftragt werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie alle durch die Beauftragung der betreffenden fachkundigen Person zusätzlich entstehenden Kosten selbst tragen müssen.   

Damit Ihre Anlage fristgerecht umgerüstet wird, bitten wir um Ihre Unterstützung. Bitte füllen Sie den von uns zugesandten Fragebogen fristgerecht und vollständig aus und senden diesen unterschrieben an uns zurück. Selbstverständlich können Sie den Fragebogen auch einscannen und an die folgende E-Mail-Adresse schicken: info@no-spamgw-sinzheim.de. Sie erhalten auch hier den Fragebogen als ausfüllbares PDF zum Download.

Sie sind gesetzlich zur Mitwirkung verpflichtet. Kommen Sie dieser Mitwirkungspflicht nicht fristgerecht nach, müssen wir als Netzbetreiber die Vergütung gemäß EEG reduzieren. 

Wir als Netzbetreiber sind uns bewusst, dass die Thematik und damit auch der Fragebogen sehr komplex sind. Wir haben Ihnen daher hier die häufigsten Fragen und Antworten zur Systemstabilitätsverordnung sowie ein offizielles Schreiben der Ministerien zum Inhalt der Verordnung zur Verfügung gestellt. Zudem erhalten Sie auch eine Ausfüllhilfe des Fragebogens.

Über weitere Details und Hintergründe können Sie sich ausführlich unter www.solarwirtschaft.de oder www.bdew.de und www.zveh.de informieren. Selbstverständlich steht Ihnen auch unser technischer Bereichsleiter Markus Elble zur Verfügung. 

Nach Erhalt des vollständig ausgefüllten Fragebogens werden wir diesen auswerten und die notwendigen Schritte für die Umrüstung in die Wege leiten. Sollten Ihnen die von uns benötigten Informationen nicht zur Verfügung stehen, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren Installateur zu wenden.

Markus Elble, Technischer Bereichsleiter
Markus Elble
Technischer Bereichsleiter
Gemeindewerke Sinzheim
Müllhofener Str. 22
76547 Sinzheim
07221 / 806-526
markus.elble@gw-sinzheim.de